Hey, mein Name ist

Sonja Schiller

Ich betrachte die Welt am liebsten durch die Neuro-Brille. Gerne auch für dich.

Emotionen sind mächtiger als alles Faktenwissen dieser Welt.

Seit ich das kapiert habe, sehe ich meine Sensitivität in einem ganz anderen Licht. Nicht mehr als Makel, sondern als Superkraft. Dieser Gedanke veränderte meine Welt grundlegend. Er verwandelte Unsicherheit in Urvertrauen und Orientierungslosigkeit in meinen verlässlichen inneren Kompass.

Statt Kekse: Mentales Fingerfood.
Kleine Neuro-Snacks für Zwischendurch.

#4

Unser mentaler Zustand wirkt sich stark auf die Wahrnehmung der Welt aus.

#8

Was wir denken bestimmt darüber, wie wir uns fühlen.

#2

Jeder Emotion geht ein Gedanke voraus.

#3

Gedanken lassen sich steuern.

sonja stehend neutraler blick

Mein Name ist Sonja Schiller. Ich bin ein Neuro-Nerd mit sehr feinem Gespür für die (häufig unausgesprochenen) Empfindungen anderer.

Was Menschen in meinem nahen Umfeld fühlen, nehme ich deutlicher wahr als das, was sie sagen oder tun. Da das, was Menschen tun oder sagen aber ziemlich oft von dem abweicht, was sie fühlen, empfange ich sehr widersprüchliche Signale.

Im Laufe der Jahre habe ich gelernt und intensiv trainiert, diese widersprüchlichen Signale sauber zu differenzieren und sie in einen Neuro-Bezug zu bringen. Genau darin liegt meine Begabung. (Wer zu mir ins Coaching kommt, lernt diesen Neuro-Bezug ebenfalls und auch, wie sich dadurch störende Muster in den Griff kriegen oder aus dem Weg räumen lassen.)

Als Kind und junger Mensch hat mich diese Widersprüchlichkeit jedoch enorm irritiert, weil mir damals ein verlässlicher Bezug fehlte. Ich war orientierungslos. Und es gab etliche Umstände, die in jungen Jahren meine Orientierungslosigkeit verstärkten. Wenn dich interessiert, welche Umstände das waren und wie mich das zu meiner Neuro-Leidenschaft führte, dann erfährst du hier das Wesentliche aus meiner Kindheit. Oder du scrollst dich geduldig von Abschnitt zu Abschnitt und erfährst (fast) alles über mich.

Neuronen-Herz
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Wie wir Menschen begegnen, beeinflusst, ob sie sich energetisch aufgeladen oder erschöpft fühlen. Welches Gefühl willst du in anderen nähren?

Sonja Schiller

Fachlicher Steckbrief

Ich bin ausgebildet als Neuro-Coach®, wingwave®-Coach und Practitioner of Applied Neuroscience. Das ist nur der offizielle Teil meiner Ausbildung.

Im Wesentlichen bin ich Autodidaktin und erarbeite mir Themen eigenständig durch Beobachten, Analysieren, Lesen, Zuhören, Hinterfragen, noch mehr lesen, noch mehr zuhören … Ich lerne einfach gern.

Ich lege mehr Wert auf „echtes Verstehen“ als auf Zertifikate und Zeugnisse. Dennoch weiß ich natürlich, dass in unserem Land Dokumente wichtig sind, die „belegen“, dass man was gelernt hat. Deshalb hier eine Auswahl der Ausbildungs-Belege, die ich für wichtig halte.

2020 hat mich völlig überraschend das Coaching-Fieber gepackt. Obwohl mir immer wieder angetragen wurde, beruflich zu coachen, wollte ich niemals Coach werden. Doch das war, bevor ich am eigenen Leib erfuhr, wie sehr mich das Coachen erfüllt. Die Coaching-Grundausbildung bei Tanja Klein in Bonn hatte ich ursprünglich aus reinem Interesse an Fragetechniken und Interventionen begonnen. Doch die Zeit der Coaching-Ausbildung zum Neuro-Coach® stellte mein Leben auf den Kopf. Ich wusste zuvor nicht, wie erfüllend und nützlich mein Einfühlungsvermögen ist.

Das Coachen brachte mich wie nie zuvor in Kontakt mit meinen Stärken. Das war lebensverändernd. Und deshalb mache ich das Coachen nun zu meinem Beruf.

  • 2021: Certified Practitioner of Applied Neuroscience
    (Ausbilder: Dr. Dr. Damir del Monte und Dirk W. Eilert, Eilert Akademie, Berlin)
  • 2020: wingwave® Coach
    (Ausbilder: Cora Besser-Siegmund + Familie, Besser Siegmund Institut, Hamburg) plus darauf aufbauender weiterer wingwave®-Fortbildungen
  • 2020: Geprüfter Neuro-Coach®
    (Ausbilderin: Tanja Klein, Akademie für Neuro-Coaching, Bonn)
  • 2020: Glückscoach
    (Ausbilderin: Tanja Klein, Coach dein Glück Akademie, Bonn)

Aufgewachsen bin ich im Marketing und dort war ich lange zuhause. In meiner Zeit als Angestellte arbeitete ich in einem Konzern (großer Reifenhersteller, Konzern), im Versandhandel (Mittelstand) und in (kleineren) Agenturen. Seit 2009 arbeite ich selbständig. Ausbildungsmäßig sind in puncto Marketing dies meine wichtigsten Meilensteine:

  • 2016: Neuromarketing-Manager
    (Ausbilder: Prof. Dr. Antonio Casals und Prof. Dr. Michael Haller, SalesBrain in Kooperation mit der Hamburg Media School, Hamburg)
  • 2006: Fachwirtin Direktmarketing DDV
    (Ausbilder: Prof. Dr. Heinrich Holland und Klaus Schatz, Deutsche Dialogmarketing Akademie DDA, Hamburg)
  • 2001: Werbekauffrau (Ausbildungsbetrieb: Werbeagentur Frisch Marketing Kommunikation, Saarbrücken)

Und in meinem Leben davor habe ich 6 Semester Jura studiert (davon 4 in Saarbrücken und 2 in Nantes. Doch nach den kleinen Scheinen und meinem Jahr in Frankreich war mir klar, dass ich mit der Juristerei nicht glücklich werde. Also ging ich nochmal zurück auf Los und habe von vorne angefangen.

    Hohe Sensitivität

    Hochsensibilität ist ein mega nützlicher Skill im Coaching-Kontext

    Fürs Coaching bringe ich zwei weitere Skills mit, die mich zu einem guten Coach machen: Mitgefühl und eine hohe Sensitivität. Laut einem Online-Hochsensibilitäts-Struktur-Test (HSST) ist meine Sensitivität als hochsensibel einzustufen. Damit zähle ich als hochsensible Persönlichkeit (HSP), ein Phänomen, das immer mehr Menschen betrifft und das von der Forschung mit Interesse untersucht wird. Die Komponenten und Struktur meiner Hochsensibilität kannst du dir bei Interesse genauer in nebenstehendem PDF anschauen (PDF ist mit dem Bild verlinkt).

    Ergebnis Hochsensibilitäts-Test

    Privater Steckbrief

    • Jahrgang 1976
    • glücklich liiert mit Christine
    • drei Katzen (Mali, Grigio und Mia Luzi)
    • 2018 von der Großstadt (Hamburg) aufs Land gezogen
    • Lieblings-Aktivitäten, um den Kopf frei zu kriegen: Fahrrad fahren (Rennrad, MTB, Gravelbike, für gemütliche Wege eBike) und Rasen mähen
    • Lieblings-Lektüre: Alles, was irgendwie mit Neuro zu tun hat (bin eben ein Neuro-Nerd)
    • Lieblings-Entspannung: Lurche und Libellenlarven aus dem Skimmer retten, Tiere beobachten (auch die ganz kleinen)
    • Ich lache gerne, schweige gern und mag Gespräche mit Tiefgang
    • Und ich staune gern und viel über die Vielfalt und Wunder der Natur

    Bilder sagen mehr als Worte

    Hier siehst du mich wie ich bin. Unzensiert. No Profile-Polish. Ohne Filter und Retusche. Manchmal stark. Manchmal verletzlich. Mal kraftvoll und mal erschöpft. Nahbar und echt.

    Meine Kindheit – die keimende Saat, aus der meine Neuro-Leidenschaft erwuchs

    In diesem Abschnitt gewähre ich sehr persönliche Einblicke. Eher unüblich, sowas auf einer Website zu veröffentlichen. Da ich im Coaching aber auch sehr persönliche Einblicke über das Leben meiner Klient:innen gewinne, ist es nur fair, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Wenn du diesen persönlichen Kram nicht erfahren möchtest, kannst du diesen Abschnitt getrost ignorieren.

    Besondere Herausforderungen bildeten meine ersten Schaltkreise.

    In meiner frühen Kindheit sah ich mich ein paar Herausforderungen gegenüber, die in meinem Gehirn Schaltkreise angelegt haben, die sich für meine berufliche Tätigkeit als sehr nützlich erweisen.

    Als Kleinkind verbrachte ich fast mehr Zeit im Krankenhaus als zuhause.

    Ich kam mit einer angeborenen Hüftfehlstellung zur Welt, die mir den Berichten meiner Eltern zufolge 1,5 Jahre Krankenhausaufenthalt und einige Operationen bescherte (im Alter von 1 bis 3 Jahren). Dieses Alter ist eine Lebensphase, in der die Nähe zu versorgenden Bezugspersonen sowie Erkundungs- und Bewegungsdrang die frühkindliche Gehirn-Entwicklung prägen. In der Zeit war ich in wechselnd fremder Umgebung und konnte meine Beine nicht bewegen.

    Mit 8 Jahren endete meine Kindheit plötzlich.

    Die Infrastruktur der Schaltkreise, die sich in den nächsten Jahren entwickelten, wurde maßgeblich von folgenden Ereignissen beeinflusst: Streit und Trennung der Eltern, Suizidversuch eines Elternteils, Alkohol und Zigaretten im täglichen Umfeld, Leben von Sozialhilfe (die viel zu häufig in Alkohol investiert wurde anstatt in Nahrung oder Kleidung), lange Aufenthalte in Kneipen, mehrere Monate im Kinderheim. Die Kinderheim-Zeit bzw. das, was sie an Konsequenzen mit sich brachte, war ein wichtiger Wendepunkt und eine schmerzvolle Lektion für mein Leben. Ich war damals 8 Jahre alt.

    Danach war nichts mehr wie es war. Ich war entwurzelt.

    Während mein Bruder und ich im Kinderheim waren, wurde ich entwurzelt. Im Hintergrund gab es einen Umzug. Unser von mir heiß geliebter Hund und treuer Gefährte, Puma, war zurück ins Tierheim gebracht worden. Ein neuer Mann war an der Seite meiner Mutter und wir lebten von nun an bei ihm (und seiner Mutter). 

    Es gab für mich keine Gelegenheit, von irgendwem oder irgendwas Abschied zu nehmen. Mein Zuhause, meine Freunde, meine Schule, mein Hund, meine Heimat, meine Kindheit – das alles war plötzlich Geschichte. Es existiert nur noch in meiner Erinnerung.

    Von meinen Eltern habe ich vieles gelernt – eines aber nicht: Orientierung.

    Das Temperament meiner Eltern ist sehr verschieden. Durch ihre Art zu sein, habe ich sehr unterschiedliche Ausrichtungen gelernt, die mir mehr Desorientierung als Orientierung mit auf den Weg gaben.

    Von meinem Vater lernte ich, dass Gefühle nervige Gefühlsduselei und wertlos seien. Worauf es ankäme, sei, der Beste oder Erste zu sein. Egal wie. Die meisten anderen waren für ihn Nichtsnutze, die er verachtet. Da ich nie die Beste oder Erste war und auch nicht wusste, wie man dahin kommt, war ich nie gut genug, um seine Anerkennung zu ernten. 

    Außerdem lernte ich von meinem Vater, dass an der eigenen Misere immer andere Schuld waren. Anstatt von ihm zu lernen, wie man Verantwortung übernimmt, lernte ich von ihm, welches Leid es anrichtet, wenn man sich aus selbiger stiehlt.

    Genau das war es, was ich als Kind zuhause hautnah als Normalität erlebte: Mit all meinen Sinnen erlebte ich den Schmerz und die Verzweiflung, die meine Mutter durch die Trennung und Demütigungen in sich trug. Sie war hemmungslos überfordert mit ihrer Lage. Es mangelte ihr an Antrieb, Zuversicht und Perspektive. Anders als mein Vater war sie voller Gefühle (überwiegend Traurigkeit, Hilflosigkeit und Sehnsucht) und sie tauchte über Jahre tief darin ein.

    Orientierung lernte ich durch präzises aktives Beobachten (Empathie-Training).

    Meine Mutter war gefühlt alles, was mir noch blieb. Doch ihr ging es nicht gut. Also wollte ich das ändern. Um meine Mutter zu verstehen, studierte ich ihre Mimik, Gestik sowie ihre Reaktionen auf Ereignisse. Und ich lernte rasch, was ihr ein bisschen Freude bereitete. Das zu erkennen und dafür zu sorgen, durch freudige Ereignisse ihren Schmerz zu lindern, machte ich zu meiner Hauptaufgabe. Ich lernte, ihre Wünsche zu erkennen (und einige zu erfüllen), bevor sie sie aussprach. Dafür wurde ich von ihr mit Zuneigung und Anerkennung belohnt. Die wertvollste Währung für ein Kind. Aus heutiger Sicht betrachte ich diese Zeit als praktisches Grundlagen-Training für meine Neuro-Expertise.

    Emotionaler Befreiungs-Prozess: Trennen zwischen "Was ist meins?" und "Was ist deins?"

    Das ist der Rucksack, mit dem ich ins Leben aufbrach. Und es dauerte viele Jahre und viele Erfahrungen bis ich anfing, diesen Rucksack von meinen Schultern zu nehmen und mal genauer zu schauen, was ist meins und was habe ich von anderen übernommen.

    Zögerlich machte ich mich daran, alles auszusortieren, was mich daran hinderte, mir selbst zu begegnen, meine Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen, sie anzunehmen, mich zu entfalten und meinen eigenen Weg zu verfolgen. Ich suchte mir Vorbilder, an denen ich mich gerne orientierte. Es waren immer Einzelaspekte, kleine Verhaltensmuster, die ich mir abschaute und ausprobierte, ob sie zu mir passten. Inzwischen habe ich meine ureigene Wertewelt (aber das war jahrelange, nein jahrzehntelange Arbeit). Ich kenne meine Wertewelt heute sehr genau. Sie ist meine sichere Orientierung. Meine innere Mitte. Mein Kompass.

    Heute bin ich die meiste Zeit in sehr gutem Kontakt mit mir (aber natürlich nicht immer … manchmal strauchle ich wie jeder andere Mensch auch). Früher ahnte ich bloß, was ich heute – mit meinem Neuro-Background – sicher weiß: Unser Fühlen ist die Sprache, mit der unser Körper zu uns spricht. (Kleiner Neuro-Fact am Rande: Unser Nervensystem hat mehr Nervenfasern, die Informationen vom Körper zum Gehirn weiterleiten (sog. Afferenzen) als in umgekehrte Richtung (sog. Efferenzen). Die Signale unseres Körpers sind folglich sehr mächtige und wissende Informanden.)  In Momenten, in denen ich den Halt verliere und strauchle, brauche ich bloß meine Aufmerksamkeit auf mein Fühlen und meine körperlichen Signale (somatische Marker) zu richten und zuzuhören. So finde ich immer wieder sicher zu mir. Das sind manchmal harte, aufwühlende Selbstgespräche. Aber es sind immer Gespräche unter Freunden.

    Beobachten, Analysieren, Verstehen wurde zu meiner Leidenschaft. Diese Leidenschaft ist meine Superpower.

    Unser Gehirn liebt Belohnungen. Und ich zog meine Belohnungen daraus, Signale von Menschen korrekt einzuordnen. Im Inneren stellte ich Hypothesen darüber auf, was in dem anderen emotional vor sich gehen mag. Und ich stellte Prognosen über zu erwartende Reaktionen auf (Sprache, Tonfall, Verhalten oder auch nur subtile Körpersignale). Wenn ich richtig lag mit meiner stillen Hypothese, reagierte das Belohnungszentrum in meinem Gehirn mit einem kräftigen „Katsching“. Das motivierte mich, weiter zu trainieren.

    Training führt bekanntlich dazu, immer besser zu werden. Die Forschung sagt, dass mit 10.000 Trainingsstunden jede:r den Profigrad erreicht (sogar unabhängig von Talent). Egal in welcher Disziplin. 10.000 Stunden sind rund 417 Tage. Wenn man nun 2 Trainingsstunden pro Tag rechnet, dann sind nach 13-14 Jahren die 10.000 Stunden erreicht, die es braucht, um Profi-Skills ausgebildet zu haben. Inzwischen trainiere ich seit rund 40 Jahren … Das Lesen von Gefühlen anderer habe ich so verinnerlicht, dass es automatisch und ganz intuitiv passiert. Es liegt mir einfach. Und das ist im Coaching ein Mega-Vorteil.

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